Große und kleine Sünden bei der Pflege der Plätze sowie der Anlage

Da es immer wieder vorkommt, dass euer Vorstandsteam sich ärgert über Unannehmlichkeiten auf und rund um den Tennisplatz, haben wir hier die großen und kleinen Sünden bei der Nutzung und Pflege unserer Anlage zusammengefasst und mit aktuellen Hinweisen versehen.

- Plätze werden nicht abgezogen bzw. Plätze werden nicht bis zum äußeren Rand abgezogen
Voraussetzung für eine gute Qualität des Belages ohne Löcher und Riefen ist das Abziehen nach jedem Spiel, dies ist Pflicht. Bitte nicht nur den Platz sondern auch den Rand der Plätze bis zum Zaun bzw. Rinne abziehen. Dadurch wird auch das Wachsen von Unkraut unterdrückt

.- Platz wird vor dem Spiel auch bei großer Trockenheit nicht beregnet und trotzdem bespielt

Dadurch entstehen Löcher sowie viel lockeres, nicht gebundenes Ziegelmehl auf der Oberfläche des Platzes, der dadurch sehr rutschig wird. Außerdem häuft sich der lose Sand an, sodass als Folge der Ball verspringt.
Diese Problematik ist am besten zu verstehen mit einem Vergleich am Strand. Weit oberhalb der Flutlinie ist der Sand lose und man sackt ein. An der Flutlinie ist die Oberfläche hart und man kann darauf gut gehen. Dies ist vergleichbar mit der Situation auf dem Tennisplatz. Wenn der Platz feucht ist, haften die Teilchen aneinander. Wenn sie zu trocken ist, haben die Teilchen kein Halt mehr.

- Mit falschen Schuhe auf dem Platz gehen
Kommt nicht sehr häufig vor, jedoch machen Schuhe mit Stollen oder groben Profil die obere Schicht kaputt.

- Schleppnetze nach Gebrauch nicht zurückhängen
Es ist uns bekannt, dass die Netze schwer sind. Das hat auch seinen Grund. Aber wenn die Netze auf den Boden liegen bleiben sind sie eine Stolperfalle und können nicht gut trocknen. Jugendliche können zu zweit zusammenarbeiten um die Schleppnetze wieder einzuhängen.

- Spielmarke nicht einhängen (vor dem Spiel, auch bei geringer Auslastung)
Fast jeden der Aktiven kennt man und es ist klar wer spielberechtigt ist. Jedoch haben wir auch einige Aktive mit Schnupperpass oder Neulinge, für die es nicht immer klar ist, welchen Platz man belegen kann. Unsere Bitte, auch an die alten Hasen, bitte hänge eure Spielmarke auf der Belegtafel ein.
In diesem Jahr haben wir Platzvermietungen angenommen. Der Mieter hat eine Mietkarte erhalten, die sie/er mit Hilfe der Magneten auf der Belegungstafel platzieren kann. Die Mieter (bis auf 2 Fälle) entsorgen ihre Karte nach dem Spiel in den Briefkasten worin sie auch ggf. die Miete einzahlen.
Dennoch hören wir immer wieder von Unbekannten, die spielen und keine Spielmarke eingehängt haben. Jedes Mitglied der SG Stupferich ist berechtigt oder hat sogar die Pflicht, nach der Berechtigung zu fragen. Liegt keine vor, dann soll man einfach eine Mietgebühr (12 Euro) verlangen. 

- Bälle, die über den Zaun fliegen, nicht zurückholen
Bitte bedenkt, dass die Bälle der Verbandsspiele richtig Geld kosten (3 Euro/Ball). Außerdem verrotten die Bälle nicht und haben deshalb nichts im Gestrüpp außerhalb der Plätze zu suchen.

- Im Pavillon leere Flaschen oder Müll zurücklassen. -Verzehr nicht bezahlen.
Iris aus unserem Vorstandsteam stellt immer wieder freundlicherweise Bier und Sprudel bereit. Was auch gern genutzt wird. Wir haben in der jüngsten Zeit festgestellt, dass die leeren Flaschen im Pavillon stehen bleiben. Leere Flaschen sollten in der Garage zurückgebracht werden. Die kleine Kasse in der Garage oder das kleine Schwein nimmt gerne euer Verzehrgeld auf. Vertrauenssache! Immer vorab klären wer die Kosten übernimmt.

- Mit Tennisschuhen mit rotem Sand in die Tennishalle und Umkleideräume gehen
Sollte eigentlich keine Frage sein. Dennoch sieht man hin und wieder Spuren des roten Asche im Flur und in der Kabine. Deshalb haben wir einen Schuhabtreter vor der Tennishalle hingelegt.


Hinweise zur Beregnungsanlage

(von Jörn Patzelt, Techn. Ltr.)

Die Anlage funktioniert einwandfrei, wenn man drei Uhren (und damit Platzhälften) gleichzeitig anschaltet. Bei weniger als drei Uhren können wegen fehlenden Wasserdrucks der Pumpe einzelne Regner stehen bleiben.
Bitte immer kontrollieren, ob sich alle Regner drehen und die Uhren zurücklaufen. Falls dies nicht der Fall ist, den betroffenen Regner kurz aus- und dann wieder anschalten.
Stand Juli 2018