SPORTWARTTAGUNG BEZIRK 2 DES BADISCHEN TENNISVERBANDES

Am 10. November fand in Haus des Sports in Karlsruhe die Herbsttagung für Sportwarte im Bezirk 2 des BTVs statt. Die wichtigsten Informationen der Tagung folgen hier. Weitere Einzelheiten in auf den Folien der Bezirkssportwart Nico Weschenfelder verfügbar (rechts unten auf der Seite).

Die TN wurden von Jürgen Hurst, Bezirksvorsitzender, begrüßt. Er kritisierte das fehlende Interesse am Ehrenamt in den Vereinen bis hoch in den Bezirks- und Verbandsvorstand. Auch bekannte er sich im Namen des Verbandes zu einer stärkeren Unterstützung von Tennis als Freizeitsport. Dazu hat der BTV in den Vorstand eine Position „Sportentwicklung und Breitensport“ geplant (jetzt nur Referent ohne Stimmrecht in dem BTV-Vorstand), das zur Hauptversammlung der BTV eingerichtet werden soll. D.h. der Verband sieht sich nicht mehr ausschließlich als Förderer von Tennis als Leistungssport.

Veränderungen in der Wettspielordnung und Durchführungsbestimmungen

  • Einführung des sog. Schweizer Modells, d. h. Tabellenberechnung zunächst nach Matchpunkten anstelle von Tabellenpunkten.
    D.h. in der Tabellenberechnung zaehlen gewonnen Spielen bei einen 5-4 Niederlage mit was ein besseres Ergebnis ist wie 9-0. In der Winterhallenrunde 2018/2019 wird das Schweizer Modell als neues Punktwertungssystem getestet. Nach dem sog. Schweizer Modell erfolgt die Platzierung in der Tabelle nach der Anzahl der gewonnenen Matchpunkte. Für die Tabellenberechnung werden keine Tabellenpunkte (Sieg: 2:0 / Unentschieden: 1:1 / Niederlage: 0:2) berücksichtigt. Bei Matchpunktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich, danach ggf. das Subtraktionsverfahren (vgl. § 4 BTV-WSpO), danach ggf. das Los über die Platzierung.
    Das Schweizer Modell sollte die Praxis, dass Doppelspiele nach 6-0 oder 5-1 nach der erste Runde, „ausgehandelt“ statt gespielt werden. Wie es in der Praxis funktioniert wird man sehen.

  • Bildung von TSGs mit bis zu drei Mannschaften:
    Zukünftig können TSGs nicht nur zwischen zwei Vereinen, sondern zwischen bis zu drei Vereinen gebildet werden. Für die Bildung von TSGs gilt weiterhin: Innerhalb eines Wettbewerbs dürfen auch mehrere Mannschaften gemeldet werden, jedoch nur mit denselben TSG-Partnern.

  • Erweiterung der Spielberechtigung für Jugendliche:
    Jugendliche können an maximal 4 Wettbewerben, auch bei einem zweiten Verein, teilnehmen (unter den bekannten Voraussetzungen)
    .
  • Verbesserte Möglichkeiten zur Nachmeldung von Spielern:
    Bis Mitte April für Spieler, die in dem Jahr nicht für eine andere Mannschaft gemeldet sind, auf Anfrage bei dem Spielleiter.

LK Turniere

Der Frist für Anmeldung von LK Turniere war 31. Oktober. Weitere Anmeldung eines LK Turnier ist weiterhin möglich jedoch nur zu Terminen, die nicht mit dem bereits festgelegten Kalender kollidieren.

Infos Sommerrunde 2019

Fristen:

Verbandsspiele Sommer:
15. November, Freischaltung der Meldungen über baden.liga.nu
10. Dezember, Mannschaftsmeldung
16. Januar, Mannschaftsmeldungen publiziert
31. Januar, Korrekturen der Mannschaftsmeldung
16. März, namentliche Mannschaftsmeldung
16. April, namentliche Mannschaftmeldung publiziert

Mixed Runde:
15. Juni, Mannschaftsmeldung
16. Juli, namentliche Meldung

GEC (wird in der Bezirkssitzung nicht besprochen)

Spieltermine:

Phase 1: 3. Mai – 6. Juni
Pfingstferien: 7. – 23. Juni
Phase 2: 24. Juni – 21. Juli
Sperrtermine müssen bis 31. Januar bei dem Bezirkssportwart beantragt werden.

Spielzeiten:

Unverändert, wie im Vorjahr

Ballvorschrift

Unverändert, Dunlop Fort Tournament

Sonstiges:

Spieler mit LK 20-23 können beliebig gemeldet werden. Jedoch ist diese Meldung dann bindend, nicht der LK.