Unsere generalsanierten Tennisplätze

Unsere Tennisplätze wurden generalsaniert. In anderen Beiträgen wurde bereits ausführlich über dieses Projekt berichtet, u.a. die Gründe für die Renovation, Kosten und Finanzierung, das Projektteam und was und wie alles gemacht wurde. Das Projektteam Holger Wagensommer und Siegfried Steppe haben dieses Projekt sehr engagiert durchgezogen.

In diesem Beitrag geht es uns viel mehr darum, was die Generalsanierung für unsere Spielpraxis bedeutet. Dazu sollte man zuerst realisieren, wie ein Tennisplatz aufgebaut wird. Für generelle Information über den Aufbau eines Tennisplatzes möchte ich verweisen auf folgende Seite vom Roland Garros Grand Slam Turnier nach (in Englische Sprache) oder auf diese Publikation in unserem Web.

Vor etwa zwei Wochen wurde die letze dünne Sandschicht mit Körnung <1.5 mm aufgebracht. Sie wurde 1x gewalzt und danach nur noch gewässert. Und das ist der springenden Punkt. Zusammen mit der darunterliegenden Sandschicht mit groberer Körnung ist eine

wassergebundene Decke

mit Höhe etwa 25 mm entstanden, auf der wir spielen. Man soll sich realisieren, dass der Zusammenhalt der Sandschichten nur dann  besteht und eine harte Oberfläche bildet, wenn die Sandkörner feucht sind. Bei grösserer Trockenheit geht die Bindung verloren, die Oberfläche bricht und es entstehen Löcher. 

 

Es ist deshalb unbedingt notwendig, dass die Plätze regelmäßig gewässert werden. Nun haben wir auf unseren Plätzen eine besondere Situation. Der waldseitige Teil unserer Plätzen benötigt wegen des Schattens weniger Wasser als die Seite der Plätze zum Fußballplatz. Deswegen wurde die Bewässerung zwei Kreise geteilt. Wir können den waldseitigen  Teil der Plätze mittels eigener Timer kürzer beregnen. Es sind deshalb im Tennishaeuschen auch 2x4 Schaltuhren vorgesehen. Mit den oberen  Timern wird die Bewässerung der linken Platzhälften zeitlich gesteuert, mit den unteren Timern die rechten, waldseitigen Platzhälften.

 Zeituhren

 

 

Zusätzlich wird oberhalb der Schalter ein Beregnungsautomat eingebaut, der dafür sorgen wird, dass die Plätze nachts beregnet werden.  Dieser Automat wird mit einem Regensensor ausgestattet, sodass bei Regen nicht unnötig Wasser vergeudet wird.

Daraus ergibt sich für den Spielbetrieb die Maßgabe, dass unbedingt vor jedem Spielbeginn die linke Seite des Platzes für minimal 3-4 Minuten und rechterseits des Platzes minimal für 2-3 Minuten gewässert wird. 

Nur so können wir ungetrübte Spielfreude bis zum Saisonende gewährleisten.